Die Auswirkungen von Stress auf unser Skelettsystem
Wenn wir es zulassen, wird Stress zu einem Teil unseres täglichen Lebens: Aufwachen, wenn der Wecker klingelt, sich pünktlich fertig machen, ankommen, die Strapazen des Pendelns, Probleme am Arbeitsplatz, Schlangestehen, Einkaufen ..., die Liste ist endlos.
Psychische Ursachen – körperliche Symptome
Nach übereinstimmender Expertenmeinung sind Wirbelsäulenbeschwerden häufig nicht organische, sondern psychische Ursachen zugrunde. Das bedeutet keineswegs, dass der Schmerz nicht existiert, sondern lediglich, dass psychologische Gründe hinter dem Problem stecken. Aber wie kann sich unser psychisches Problem als körperlicher Schmerz manifestieren, kann unser unterer Rücken aufgrund unserer Ängste wirklich schmerzen? Dieser Vorgang ist eindeutig nachvollziehbar. Ein psychisches Problem, Stress oder eine Konfliktsituation verursachen Muskelverspannungen, Muskelsteifheit. Dadurch kann es zu einer Annäherung der Wirbel, zu einer Abflachung der Bandscheiben und zu einer Erhöhung des Drucks in den Gelenkkapseln kommen. Diese Faktoren können alle Schmerzen im Skelettsystem hervorrufen und äußern sich häufig als Schmerzen im unteren Rücken. Dann erwachen die Schmerzen im unteren Rücken zu einem neuen psychischen Problem und die Schlange beißt sich in den Schwanz.
Guter Rat
Versuchen Sie in Stresssituationen – wenn es die Situation erlaubt – vorab eingeübte Atemübungen durchzuführen. Das hilft, zur Ruhe zu kommen und die Dinge klarer zu sehen. Versuchen Sie bei Rückenschmerzen, anstatt Schmerzmittel einzunehmen, eine Lösung für die Situation, die Wurzel des Problems, zu finden. Übe Yoga, meditiere, trainiere! Versuchen Sie, mehr Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Erledigen Sie Ihre täglichen Aktivitäten wirbelsäulenfreundlich.