Bandscheibenvorfall-Diagnose

Der Schmerz kann am sichersten beseitigt werden, wenn wir seine Ursache kennen. Wenn wir wegen Rückenschmerzen zum Arzt gehen, werden wir in der Regel zu einer bildgebenden Untersuchung geschickt. Aber was ist der Unterschied zwischen ihnen? Nachfolgend haben wir kurz zusammengefasst, was Sie von jeder Untersuchung und ihren Ergebnissen erwarten können.

Ärztin untersucht ein Röntgenbild; Die Röntgenbildgebung ist ein wichtiges Instrument zur Diagnose von Bandscheibenvorfällen

Röntgen

Wofür ist es geeignet?

Es zeigt den Zustand der Knochen, ihre Positionierung, den Abstand zwischen ihnen (daraus lässt sich auf die Dicke der Bandscheibe schließen), etwaige Brüche, Risse, Wirbelverschiebungen. Daher eignet es sich nicht zur Bestimmung des Weichteilzustandes und damit auch nicht zur Erkennung von Bandscheibenvorfällen.

MRT-Scanner, ein wichtiges Hilfsmittel zur Diagnose von Bandscheibenvorfällen

MRT (Magnetresonanz)

  • Vorbereitung

Die Untersuchung erfolgt ohne Röntgenstrahlen, im Magnetfeld. Daher dürfen keine metallhaltigen Materialien mitgebracht werden und der Zutritt mit einem Herzschrittmacher ist verboten! Man muss sich auf ein Bett legen, dann wird eine Magnetspule auf den Körper gelegt. Danach müssen Sie ruhig bleiben.

  • Untersuchung

Die Untersuchung findet in einer Röhre mit etwa 70 cm Durchmesser statt. Wenn jemand also ein Problem mit Klaustrophobie hat, sollte er dies vor der Untersuchung mitteilen. Mithilfe eines Mikrofons oder einer Signaltaste kann Hilfe angefordert werden. Während der Untersuchung ist ein lautes Brummen zu hören, allerdings werden Ohrstöpsel oder Kopfhörer verwendet, um dieses Geräusch erträglicher zu machen. Die Prüfung dauert 20-40 Minuten. Es ist wichtig, dass die Geräte in manchen Laboren mit einer Gewichtsbeschränkung von 110–120 kg betrieben werden. Informieren Sie sich daher ggf. bei der Terminvereinbarung darüber.

  • Wofür ist es geeignet?

Dieses Verfahren ist bereits für die Untersuchung der Hals- und Brustwirbelsäule geeignet
Geeignet. Außerdem werden die Weichteile besser dargestellt, sodass Nervenwurzeln und Bandscheibenveränderungen deutlicher erkannt werden können. Hier können auch jodfreie Kontrastmittel eingesetzt werden, die selten allergische Reaktionen hervorrufen, aber Tumor- oder entzündliches Gewebe sichtbar machen. Diese Untersuchungsmethode kann auch bei bereits operierten Wirbelsäulen angewendet werden. Es kann kleinste Veränderungen erkennen, die für den Patienten noch nicht einmal Beschwerden hervorrufen.

Junger Spezialist untersucht einen Patienten mit einem CT-Scanner; Diagnosetechniken für Bandscheibenvorfälle

CT (Computertomographie)

  • Vorbereitung:

Es kann mit fachärztlicher Überweisung und vorherigem Termin angefordert werden. Die Bildgebung erfolgt hier mittels Röntgenstrahlen, daher werden Kinder und Schwangere nur in sehr begründeten Fällen auf diese Weise untersucht. In manchen Fällen erhält der Patient intravenös ein Kontrastmittel, um die Bildbeurteilung zu erleichtern. Wenn Sie Diabetes, Herzerkrankungen, Asthma oder Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen haben, müssen Sie immer den Arzt informieren.

  • Untersuchung:

Es handelt sich um ein Gerät, das einem dicken Ring ähnelt, an dessen Basis der Patient auf einem Tisch liegt. Die Untersuchung dauert in der Regel 10-15 Minuten und verursacht bis auf die intravenöse Injektion keine Schmerzen. Der Patient muss ruhig liegen, gelegentlich den Atem anhalten und wird über ein Mikrofon darüber informiert. Essen ist bis zu 3-4 Stunden vor der Untersuchung erlaubt, es wird jedoch empfohlen, reichlich stille Flüssigkeiten zu trinken.

  • Wofür ist es geeignet?

Bei dieser Untersuchung werden nicht nur die Knochen, sondern auch die Weichteile sichtbar. Es dient vor allem der Untersuchung der Lendenwirbelsäule. Es erkennt Bandscheibenvorfälle, Wirbelverschiebungen, Frakturen und auch einige Tumoren. Das Ergebnis wird in der Regel auf einer CD mitgeteilt, die zum Facharzt zurückgebracht werden muss.