Rückenschutz in der Schulbank

Illustration: Ein Kind an der Schulbank – richtige Körperhaltung ist auch im Kindesalter wichtig

Jeden September beginnen mehrere tausend Kinder ihre Schulzeit. Die vielen Neuerungen bringen eine enorme Veränderung im Leben der Kleinen mit sich und bedeuten in vielerlei Hinsicht eine große Belastung, unter anderem auch für ihre Wirbelsäule.

Der Grund dafür ist, dass während die Hauptbeschäftigung von Kindergartenkindern das Spielen ist, sie in der Schule nach viel Bewegung täglich bis zu 5-6 Unterrichtsstunden sitzen müssen, und das Sitzen selbst nicht mehr auf dem Teppich, der Spielplatz-Eisenbahn oder ihrem kleinen Stuhl abwechselnd stattfindet, sondern an der Schulbank, die weniger abwechslungsreich ist und in der Größe oft nicht passend.

Unter den 7-Jährigen können nämlich schon Höhenunterschiede von bis zu 20 cm bestehen, auf die die Schulmöbel typischerweise nicht angepasst sind. So gibt es Kinder, deren Füße den Boden erreichen, und andere, die den ganzen Tag mit den Beinen baumeln. Die Gestaltung der Rückenlehne kann ebenfalls nicht für alle optimal sein.


Eltern können nur versuchen, sowohl die Sitzposition in der Schule als auch zu Hause idealer zu gestalten. Über richtiges Sitzen haben wir in früheren Artikeln bereits geschrieben, aber die wichtigsten Punkte möchten wir hier noch einmal hervorheben:

  • Die Fußsohlen des Kindes sollten den Boden berühren, um eine
    Unterstützung zu gewährleisten. Eine einfache Lösung kann das Unterstellen einer eventuell bereits beiseitegelegten Fußstütze sein.
  • Die Verwendung eines Keilkissens wird bei Kindern sowohl zu Hause als auch in der Schule empfohlen, da es die Wahrscheinlichkeit einer gekrümmten Haltung verringern kann.


Als Eltern können wir das viele Sitzen nicht vermeiden, aber wir können uns bemühen, eine gesündere Sitzform zu fördern.