Wirbelsäulenbruch oder Bandscheibenvorfall?

Was ist der Unterschied zwischen einem Bandscheibenvorfall und einem Bandscheibenvorfall?

Oft wird gefragt, was der Unterschied zwischen Bandscheibenvorfall und Wirbelsäulenvorfall ist. Tatsächlich gibt es keinen. Beide Begriffe beziehen sich auf dasselbe Phänomen. Dabei wölbt sich die Bandscheibe, die zwischen den Wirbeln liegt, hervor und dringt in den Wirbelkanal ein. Wenn dabei Nerven betroffen sind, treten stechende ausstrahlende Schmerzen oder Taubheitsgefühle auf. Der fachlichere Begriff ist Bandscheibenvorfall, da sich die Bandscheibe vorwölbt und nicht die Wirbelsäule, es handelt sich also tatsächlich um eine Bandscheibenerkrankung. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist jedoch der Begriff Wirbelsäulenvorfall weiter verbreitet.

3D-Computergrafik eines sitzenden Mannes am Tisch mit rot markierter Wirbelsäule

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Leider gehört Rückenschmerz zu den häufigsten Symptomen, mit denen Menschen ihren Arzt aufsuchen. Von einer Volkskrankheit kann man also sprechen, die nicht nur die ältere Generation, sondern auch die jüngere betrifft und heute sogar bei Teenagern vorkommt. Neben Skoliose, Osteoporose und Verschleißerkrankungen ist das Bandscheibenvorfall das verbreitetste Problem. In fast jeder Familie oder im Freundeskreis findet sich jemand, der an einem Bandscheibenvorfall leidet. Daher erfüllt diese Krankheit jeden mit Angst. Der unerträgliche starke Schmerz, die Aussichtslosigkeit, die starken Schmerzmittel, die den Magen zerstören, die Angst vor der Operation – das sind die Gedanken, die das Bild des Bandscheibenvorfalls prägen. Und seien wir ehrlich: zu Recht, denn wir haben es mit einer sehr unangenehmen Krankheit zu tun.

Wie entsteht ein Bandscheibenvorfall?

Wie entsteht ein Bandscheibenvorfall? Die meisten denken, sie hätten sich „verhoben“. Oder sich falsch bewegt. Dabei sind das nur die letzten Momente eines Prozesses. Den Bandscheibenvorfall haben wir in den allermeisten Fällen über viele Jahre, Jahrzehnte hinweg selbst „hergestellt“. Alles beginnt in der Schule. Täglich sitzen wir 8 Stunden gekrümmt in der Schulbank, dann gehen wir nach Hause und setzen das Schreiben der Hausaufgaben und Lernen auf einem schlechten Stuhl fort. Dann sitzen wir gekrümmt auf einem schlechten Stuhl und schauen fern. Dann kommt die weiterführende Schule, die Universität, und alles bleibt gleich. Krümmen, krümmen, krümmen. Dann kommt der Arbeitsplatz. Sitzen, krümmen, auf den Monitor starren.

3D-Computergrafik eines stehenden Mannes von hinten mit rot markiertem betroffenen Wirbelsäulenabschnitt

Was passiert eigentlich gleichzeitig in unserer Wirbelsäule?


Die Elastizität unserer Wirbelsäule wird durch die Bandscheiben zwischen unseren Wirbeln gewährleistet. Diese bestehen aus einem sehr elastischen Material und sind sehr widerstandsfähig, sie bieten der Wirbelsäule eine hohe Belastbarkeit. Ihre äußere Struktur ist schalenartig, ähnlich wie bei einer Zwiebel. Durch das ständige Vorbeugen lastet jedoch dauerhaft ein größerer Druck auf der Rückwand der Bandscheiben, was zur Schwächung und Schädigung der dort befindlichen Gewebe führt. Nach einiger Zeit sind diese Gewebe nicht mehr in der Lage, dem erhöhten Druck standzuhalten, und lassen den inneren, flüssigeren Kern der Bandscheibe hervorquellen. Der innere Kern wölbt sich vor und beginnt, die dort verlaufenden Nerven zu drücken. Dies ist der Entstehungsprozess eines Bandscheibenvorfalls.

Heißt das, ein Bandscheibenvorfall wäre vermeidbar?


Ja, ein Bandscheibenvorfall ist vermeidbar! Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Zu langes Sitzen ist eine Begleiterscheinung der modernen Zivilisation. Wir sitzen in der Schule, im Auto, vor dem Fernseher, im Büro. Aber eigentlich liegt das Problem nicht am Sitzen an sich, sondern am falschen Sitzen.

Wie können wir richtig sitzen?

Indem wir nicht krümmen. Zum Glück gibt es Hilfsmittel, Rückenstützkissen, mit deren Hilfe wir das Krümmen vermeiden können. Das Keilkissen, die Lendenstütze und das Nackenstützkissen sind drei Hilfsmittel, mit deren Verwendung wir mit großer Wahrscheinlichkeit einen Bandscheibenvorfall vermeiden können. Natürlich ist die Verwendung dieser Hilfsmittel nicht alles. Wir müssen besser auf uns achten und auf unsere Gesundheit aufpassen.