Die wohltuende Wirkung von Yoga
Yoga wird weltweit immer beliebter. Yoga-Zentren versprechen Ruhe und Frieden für die geplagte Seele und Heilung, Erfrischung und Verjüngung für den kranken Körper. Yogis behaupten, dass das Alter einer Person anhand des Zustands ihrer Wirbelsäule bestimmt werden kann. Eine starke, flexible Wirbelsäule ist ein Symbol für Jugend und Gesundheit.

Was deutet auf eine schmerzhafte, steife und unflexible Wirbelsäule hin? Bei der Suche nach den Ursachen von Wirbelsäulenbeschwerden wie Hexenschuss kommen – jenseits der offensichtlichen genetischen Veranlagungen – die Auswirkungen unserer modernen Zeit nicht zu übersehen: Fehlhaltungen und jahrelanges, ja jahrzehntelanges krummes Sitzen können als Ursachen aufgeführt werden. Hinzu kommen psychologische und emotionale Gründe, zu viel Stress, der Muskelkrämpfe auslöst und unser gesamtes Skelettsystem versteift. Yoga kann sowohl bei der Entwicklung einer korrekten Körperhaltung als auch beim Stressabbau Abhilfe schaffen und so die Steifheit, die das Skelettsystem belastet, deutlich reduzieren.

Der Ursprung des Yoga
Yoga ist das Erbe der alten indischen Zivilisation. Das alte Yoga ist eine einheitliche Lehre, aber im Laufe der Zeit haben verschiedene Yogaschulen und prominente Lehrer ihre Prinzipien in unterschiedliche Systeme gegliedert, so dass verschiedene Yogasysteme entstanden sind. Im Westen ist Hatha-Yoga am weitesten verbreitet, aber die Elemente aller Yoga-Systeme sind grundsätzlich die folgenden:
- Yoga-Stellungen (Asanas),
- Atemübungen (Pranayama),
- Meditation und Mantras.
Ursprünglich ist jeder Zweig des Yoga spirituell, und ihr ursprüngliches Ziel besteht darin, die Praktizierenden durch die Praxis seiner Elemente schrittweise zur spirituellen Reinigung zu führen, so dass der Yogi durch das Üben von Yoga-Stellungen und Yoga-Atmung so vollkommen Herr seines Körpers und seines Atems wird wie möglich und so eine Stufe der Meditation erreichen kann, die ohne diese unvorstellbar. Daher ist Yoga keine Religion, es ist an keine religiöse Organisation gebunden, sondern ursprünglich eher eine Methode, eine Tradition auf dem Weg zur Erleuchtung. Westliche Yoga-Zentren geben diesen spirituellen Ansatz jedoch normalerweise auf und konzentrieren sich nur auf die praktischen, physiologischen Vorteile der drei Elemente.
Yoga-Posen (Asanas)
Das Üben gehaltener Yogastellungen verleiht dem Praktizierenden Vitalität und Flexibilität.
Sie helfen dabei, in Körper und Geist angesammelte Spannungen zu lösen. Die Asanas sind mehr als einfache Gymnastikübungen. Sie basieren auf kontinuierlicher, anhaltender Dehnung, Anspannung und Beugung der Muskeln und des Skelettsystems, nicht auf Muskelanstrengung und rhythmischer Arbeit (wie dynamische Sportarten).
Atemübungen (Pranayama)
Obwohl die Atmung ein automatischer Prozess ähnlich dem Herzschlag ist, kann die Atmung auch bewusst gesteuert werden. Pranayama versorgt die Lunge mit frischem Sauerstoff und gelangt über diese zu den Zellen. Es hilft, bestimmten Atemwegserkrankungen vorzubeugen, regt die Gehirnfunktion und Konzentration an, beruhigt das Nervensystem und wirkt sich auch positiv auf den Blutdruck aus.
Meditation und Mantras
Der Prozess beginnt mit der Einnahme einer sitzenden Position (Asana), in der wir bequem über einen längeren Zeitraum verbringen können. Dann regulieren wir unsere Atmung entsprechend dem, was wir gelernt haben. Schließlich kommt die Meditation selbst, die eine aktive geistige Aktivität ist und nicht dasselbe ist wie ein passiver, schlafähnlicher Zustand. Yogis meditierten über spirituelle Themen mit dem Ziel, sich von Zwängen zu befreien und eine Verbindung zu Gott herzustellen. Auch wenn wir uns nicht mit solch erhabenen Themen beschäftigen, kann Meditation für uns dennoch attraktiv sein, weil sie eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit hat. Praktiker berichten, dass sie bereits kurzfristig spürbar ausgeglichener und ruhiger geworden sind.
Yoga mit Hexenschuss
Wenn wir mit Hexenschuss zu kämpfen haben, ist es wichtig, dass wir dies immer mit unserem Yogalehrer besprechen, da jeder Fall einzigartig ist und es daher vorkommen kann, dass bestimmte Übungen nicht empfohlen werden, während andere empfohlen werden, um unsere Symptome zu lindern.